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Olivenöl QualitÀt vor QuantitÀt

Der Markt verlangt immer mehr nach edlem Olivenöl. Manche Produzenten liefern aber gepanschte Billigware. Leider kommt immer wieder minderwertiges Öl getarnt als Extra Vergine in die Regale. Wir bei Aiolos kennen die gesamte Lieferkette persönlich. Bei uns kommt nur feinstes extra natives Öl von ausgewĂ€hlten Bauern aus Griechenland in die Flaschen. So erzielen wir beste Olivenöl QualitĂ€t.

 

Ein schmieriges GeschÀft

Rund zwei Milliarden Euro soll der Gewinn betragen, der weltweit mit gepanschtem Olivenöl erzielt wird. Das schĂ€tzen Experten und dass bis zu ein Drittel des Öls der Spitzenklasse “nativ extra” – in Italien “extra vergine” – den Namen zu unrecht fĂŒhrt. Der Betrug bei Olivenöl QualitĂ€t ist also Ă€ußerst lukrativ fĂŒr Trickser.

„Die ErtrĂ€ge mit gepanschtem Olivenöl sind Ă€hnlich hoch wie beim Kokainhandel. Nur die Risiken sind viel geringer.“

Falstaff 2013

Trickser stellen Öl aus Abfall her

WĂ€hrend wir bei Aiolos nur frisch geerntete Oliven verwenden, die binnen Stunden zur Presse gebracht werden, sieht es bei Billigproduzenten anders aus. Sie verwenden Olivenabfall, der von vielen umliegenden Bauern zusammengekauft wird.

In riesigen Haufen, die an Kompost erinnern, umschwĂ€rmt von Insekten, wartet Oliven-Abfall vor der Verarbeitung in industriellen MĂŒhlen. “Da terra” heißen diese Oliven in Italien – vom Boden zusammengekehrt. Wie lange sie vorher schon im Staub oder Schlamm gelegen haben weiß kein Mensch. Durch die Oxydation ist es unmöglich aus solchen Oliven hochwertiges Öl herzustellen.

Mit dem Bagger wird die matschige und faule Substanz in eine Maschine geladen. Die Olivenmasse wird erhitzt, zu Brei gemahlen, geknetet und zentrifugiert. Als “unappetitliche ranzige Angelegenheit” fassen Beobachter die Angelegenheit zusammen. Die gewonnene FlĂŒssigkeit – Lampantöl – wird durch dicke SchlĂ€uche in Tankwagen verladen.

 

Lampantöl

Lampantöl erhielt seinen Namen bereits in der Antike. Seit damals wurde es in Öllampen zur Beleuchtung verwendet. FĂŒr den menschlichen Verzehr war Lampantöl nie vorgesehen. Die mindere QualitĂ€t von Rohstoff und Verarbeitung, unter anderem auch die Anwendung von Hitze, machen es ungenießbar.

Der SĂ€uregehalt von Lampantöl ist höher als 2 Prozent. Es muss raffiniert werden, damit es fĂŒr den menschlichen Verzehr geeignet ist.

Wikipedia: Olivenöl

Raffiniert und desodoriert

Das Öl wird verschifft, oft in weit entfernte Raffinerien, wie zum Beispiel nach England. Minderwertige Öle werden meistens desodoriert. Lampant-Öl wird physikalisch – unter Einsatz von Dampf der heißer ist als 200°C und chemisch neutralisiert. Dabei wird der Gehalt an freien FettsĂ€uren herabgesetzt und es entsteht geruch- und geschmackloses, raffiniertes Olivenöl.

Dieses Olivenöl wird von den Tricksern mit etwas hochwertigem Olivenöl gepanscht und nicht mal ausgebildete Sensorik-Profis erkennen den Betrug. Doch dieses Verfahren gibt es nicht ohne Preis, denn es geht zu Lasten der Gesundheit der Konsumentinnen und Konsumenten.

Beim Raffinieren von Olivenöl entstehen prozessbedingte Kontaminanten in Lebensmitteln, die – insbesondere fĂŒr jĂŒngere Menschen – ein gesundheitsschĂ€digendes Potential aufweisen und daher in Lebensmitteln unerwĂŒnscht sind.

Wikipedia: 3-MCPD-FettsÀureester

 

Bei Aiolos gibt’s keine Trixereien, sondern beste Olivenöl QualitĂ€t

Wir verkaufen nur feinstes extra natives Olivenöl. Dieses Öl steht bei unseren Freunden und Familien auf dem Tisch. Die schmutzigen Tricks der Industrie und die Ausbeutung der Ressourcen unseres Planeten waren triftige GrĂŒnde dafĂŒr, dass wir Aiolos ins Leben gerufen haben. Wir kennen die gesamte Produktionskette in- und auswendig und lassen alle Chargen chemisch analysieren.

Neben Kontrolle spielt aber auch das Vertrauen in die FÀhigkeit unserer Partner eine wichtige Rolle. Wir sind dankbar und auch ein wenig stolz, mit einigen der erfahrensten Produzenten zusammenzuarbeiten, die der Peloponnes zu bieten hat. So können wir wirklich faires Olivenöl von höchster QualitÀt liefern.

 

 

Aiolos Faires Olivenöl entdecken – Vom Olivenhain in die Presse